Rückblick: Unsere Erinnerungsfeier am 10. Oktober 2026

Vor einer Woche war es wieder so weit – einmal im Jahr nehmen wir uns bewusst Zeit, um an die Verstorbenen der vergangenen Monate zu gedenken. Sowohl Angehörige als auch unsere Ehrenamtlichen sowie alle, die sich von unserem Angebot angesprochen fühlten, nutzten die Erinnerungsfeier, um innezuhalten. Ein fester Bestandteil dabei war auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, eine Kerze für ihre lieben Verstorbenen entzünden zu lassen.

Dieses Jahr war das Wetter glücklicherweise auf unserer Seite: Bis zuletzt war unklar, ob wir wie gewohnt an der Fatima-Kapelle zusammenkommen oder wegen Regen in die katholische Kirche ausweichen müssen. Doch während der Feier blinzelte immer wieder die Sonne durch das Blätterdach – wie ein kleiner, tröstlicher Gruß von oben.

Ein besonderer roter Faden zog sich durch den Nachmittag: Wir hörten die Emmaus-Geschichte. Diese Erzählung steht in der christlichen Tradition für den Wandel von der Trauer zur Hoffnung. Passend dazu begleitete uns ein tiefgreifendes Ritual: Zu Beginn bekamen alle Besucherinnen und Besucher einen schwarzen Stein überreicht – ein greifbares Symbol für die Schwere und die Trauer, die der Verlust mit sich bringt. Am Ende des gemeinsamen Gedenkens durften alle diesen Stein gegen eine Rose austauschen, die sie als Zeichen der Hoffnung und liebevoller Erinnerung mit nach Hause nehmen durften. 

Ein herzliches Dankeschön geht an Pfarrer Albi Roebke und an Diakon Guido Hagedorn, die diesen Nachmittag einfühlsam mitgestaltet haben.

Ein riesiges Dankeschön gilt zudem all unseren fleißigen Helferinnen und Helfern im Hintergrund sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die diesen Tag durch ihr Kommen, ihr Miteinander und ihre Offenheit so besonders gemacht haben.

Wenn es dir guttut dann komm und sei getröstet an der Fatimakapelle!

Unsere alte Trost Skulptur wurde liebevoll restauriert und steht jetzt an der Fatima Kapelle.